Tipps und Tricks

Bettwanzen


Was sind Bettwanzen?

Bettwanzen in der Fachsprache als Cimex lectularius bezeichnet, sind mit den Plattwanzen verwandt. Das Besondere an dieser Form der Plattwanzen ist, dass sie sich vorzugsweise auf Schlafplätzen ausbreiten. Die Bettwanzen gelten als Parasiten, da sie sich von menschlichem Blut ernähren.

Eine Bettwanze ist mit dem bloßen Auge nicht sichtbar und erreicht eine Größe von 5,5 Millimeter. Hat die Bettwanze Blut aufgenommen verändert sich die Größe von 5,5 auf maximal 9 Millimeter. Der kleine Körper besitzt eine rotbraune Farbe und ist behaart, die früheren Vorderflügel haben sich im Laufe der Zeit zu Schuppen zurückgebildet. Im Laufe der Zeit verbreitete sich dieser Parasit nachweislich auf fünfundsechzig verschiedenen Breitengraden. Experten sind sich sicher, dass Bettwanzen von Tieren übertragen werden wie zum Beispiel von verwilderten Tauben.

So sind Bettwanzen nicht nur auf dem Land zu finden, sondern auch in Großstädten zu finden, insbesondere in der Nähe von verwilderten Brutplätzen. Blut ist die Hauptnahrungsquelle, weswegen Bettwanzen sich von Haustieren, Menschen, Vögeln und auch Fledermäusen ernähren. Bettwanzen sind hauptsächlich während der Nacht aktiv und verstecken sich während des Tages in trockenen engen verstecken. Bettwanzen sind in der Lage einen Geruchsstoff abzugeben, um sich gegenseitig zu rufen. So entstehen im Nu große Ansammlungen an Bettwanzen die mit zunehmendem Alter resistent werden. So ist ein ausgewachsenes Tier in der Lage, Kälte zu trotzen und bis zu vierzig Wochen ohne Nahrung zu überleben. Fühlen sich diese Parasiten beunruhigt verbreiten sie einen süßlich riechenden Geruch, der bewirkt, dass eine Ansammlung an Bettwanzen sich unmittelbar auflöst. Tests haben offenbart, dass eine ausgewachsene Bettwanze ungefähr zehn Minuten benötigt, um sich vollständig zu sättigen.

Eine weibliche Bettwanze ist in der Lage, jeden Tag bis zu zwölf Eier zu legen. So ist ein einziges Weibchen in der Lage, während ihrer Lebensdauer bis zu 200 Eier abzulegen. Die Larven schlüpfen innerhalb von vierzehn Tagen aus den Eiern und absolvieren über einen Zeitraum von sechs Wochen fünf verschiedene Entwicklungsstadien.

Bettwanzen – was tun?

Bettwanzen sind lästige Plagegeister und ernähren sich bevorzugt vom Blut des Menschen. Oft bemerkt man sie erst, wenn man bereits mehrere Bisse hat, die stark jucken. Schnell kann man sich, trotz aller Sauberkeit, Bettwanzen einschleppen, als Mitbringsel aus dem Urlaub. Sie halten sich dort häufig in Hotelbetten auf und werden in der Nacht durch den Geruch, die Wärme und den Atem des menschlichen Körpers angelockt und befallen vor allem die unbedeckten Körperbereiche:

  • Arme
  • Schultern
  • Nacken
  • Hals
  • Beine
  • Füße.

An roten Stellen, die häufig in einer Reihe liegen und daher als Wanzenstraßen bezeichnet werden, kann man Bettwanzen schnell erkennen. Je früher die Bettwanzen bekämpft werden, umso besser ist es. Geht es um die Frage „Bettwanzen – was tun?“, so gilt es zuerst, Ruhe zu bewahren.

Bettwanzen erfolgreich bekämpfen

Besteht der Verdacht auf Bettwanzen, reagieren die meisten Menschen geschockt. Trotz der Bisse auf der Haut und der geröteten Stellen bekommt man die kleinen Tiere zumeist nicht zu Gesicht. Um zu wissen, was bei Bettwanzen zu tun ist, muss man typische Anzeichen von Bettwanzen erkennen und wissen, wo sie sich aufhalten. Sie verstecken sich am Tage in Spalten und Hohlräumen. Sie vermehren sich rasant und können sich schnell im ganzen Haus ausbreiten. Trotzdem ist es nicht immer leicht, Bettwanzen zu identifizieren, wenn man nicht gerade durch Zufall einem solchen Plagegeist begegnet. Auf keinen Fall sollte man selbst versuchen, die Bettwanzen mit Hausmitteln zu bekämpfen, da das nicht gelingt. Schnelles Handeln ist erforderlich, doch selbst kann man nichts gegen Bettwanzen tun. Die einzige Lösung gegen Bettwanzen ist professionelle Hilfe vom Schädlingsbekämpfer.

Der Schädlingsbekämpfer kann helfen

Bettwanzen – was tun? Der Schädlingsbekämpfer hat die Lösung, er kann die Bettwanzen auch eindeutig identifizieren. Für einen Laien, der noch nie zuvor eine Bettwanze gesehen hat, ist es schwer, sie zu erkennen. Hat der Schädlingsbekämpfer die Bettwanzen festgestellt, geht er sofort an die Arbeit, um sie zu bekämpfen. Eine einmalige Bekämpfung reicht nicht immer aus, vor allem, wenn sich die Bettwanzen bereits in der gesamten Wohnung verbreitet haben. Professionelle Schädlingsbekämpfer wenden Kombinationsverfahren an, denn die Tiere sind gegen viele Bekämpfungsmittel bereits resistent. Die Raumtemperatur wird bei einem solchen Kombinationsverfahren auf 55 Grad aufgeheizt, da die Bettwanzen aller Entwicklungsstadien ab ungefähr 45 Grad denaturieren. Es kommt zum Zusammenbruch der Stoffwechselvorgänge, sodass die Tiere sterben. Verschiedene Bereiche lassen sich nur schwer aufheizen, hier wird die Temperatur nur auf 35 Grad aufgeheizt. Die Bettwanzen werden mobilisiert und aus ihren Verstecken gelockt. Vor der Erhitzung dieser Bereiche werden Insektizidbeläge ausgelegt, mit denen die Bettwanzen in Kontakt treten und dann deren unmittelbarer Tod eintritt.

Vorteile des Kombinationsverfahrens

Das Kombinationsverfahren hat einige Vorteile. Die Bettwanzen sind dagegen nicht resistent, die behandelten Zimmer sind kurze Zeit später wieder benutzbar. Auch hochsensible Bereiche lassen sich damit gut behandeln, schwer zugängliche Schlupfwinkel werden erreicht. Da die Möbel nicht aus dem Zimmer genommen werden müssen, können die Bettwanzen nicht verschleppt werden.

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