Bettwanzen nehmen immer mehr zu



Bettwanzen nehmen immer mehr zu und dennoch ist nur wenig über diese Mikroskopisch kleinen Lebewesen bekannt. Auf lateinisch heißt die Bettwanze Cimex lectularius und stammt noch aus den Zeiten des Vorkrieges. Verbreitet wird die Bettwanzen durch das ungewollte Transportieren mithilfe von Taschen und Co. Unbemerkt krabbeln die kleinen Wanzen in die Ritzen von Gepäckstücken und gelangen so auf nahezu alle Teile der Welt und insbesondere in die eigenen vier Wänden. Ein Befall kann durch den Einsatz von chemischen Mitteln bekämpft werden. Klassische Heilmittel haben sich bisher nicht bewährt, da die kleinen Lebewesen im Laufe der Zeit resistent wurden.

Bettwanzen – was ist das?

Bettwanzen sind kleine Insekten die ein farbloses Aussehen mit vereinzelten gelben Stellen aufweisen. Verwandt sind diese klitzekleinen Insekten mit den Plattwanzen, weswegen diese Insekten keine Flügel besitzen. Aufgrund der Flügellosigkeit sind sie auf den ungewollten Transport angewiesen, um an neue Plätze zu gelangen. Bettwanzen haben eine Lebensdauer die von neun bis achtzehn Monate reicht und von den herrschenden Temperaturen und den vorhanden Futter abhängig ist. Die weiblichen Tiere sind in der Lage jeden Tag bis zu zwölf Eier abzulegen und die geschlüpften Larven werden nach ungefähr ein bis zwei Monaten ebenfalls geschlechtsreif. Diese rasante Vermehrung ist der Grund, weswegen es schwer ist einen Bettwanzenbefall effektiv und dauerhaft zu bekämpfen.

Ernährung der Bettwanzen

Die Bettwanzen sind nachtaktiv, weswegen sie ihre Nahrung während der menschlichen Ruhezeiten aufnehmen. Die kleinen Insekten saugen das Blut der Menschen, was einige Minuten in Anspruch nimmt. Die Nahrungsaufnahme kann zwischen drei bis zehn Minuten einnehmen, was von den „Blutwirten“ nicht wahrgenommen wird. Nach der Nahrungsaufnahme schimmert der sonst durchsichtige Bauch rötlich bis schwarz. Die Bettwanzen vermehren durch die Aufnahme des Blutes ihr Ausgangsgewicht um bis zu 200 Prozent. Obwohl Bettwanzen sich in den letzten Jahrzehnten deutlich vermehrt haben sind sie mit dem bloßen Auge nicht zu entdecken. Kleine Ritzen, Löcher oder Tapeten sowie Matratzen werden von den kleinen Insekten als Versteck genutzt. Lediglich in der Nacht verlassen sie ihr Versteck, um Nahrung zu sich zu nehmen. Bettwanzen sind in der Lage mehrere Monate ohne Nahrung auszuharren.


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