Was tun gegen Bettwanzen?

Schnell kann es zum Befall mit Bettwanzen kommen, nicht immer ist mangelnde Sauberkeit die Ursache. Diese Plagegeister kann man sich schnell aus dem Urlaub einschleppen, denn in Hotelbetten halten sie sich gern auf. Sind die Bettwanzen erst einmal da, vermehren sie sich ungehindert und breiten sich im gesamten Haus aus. Oft schöpft man erst dann einen Verdacht, wenn man viele Bisse und juckende, gerötete Stellen auf der Haut bemerkt. Sie liegen oft in einer Linie und werden daher häufig als Wanzenstraßen bezeichnet. Wenn man im Bett liegt, werden die Bettwanzen durch Körperwärme, Geruch und Atem angelockt, sie befallen zuerst die unbedeckten Stellen und saugen Blut.

Bettwanzen ausfindig machen

Es ist nicht immer einfach, Bettwanzen ausfindig zu machen, besonders wenn man sie noch nie zuvor gesehen hat. Tagsüber halten sie sich zumeist versteckt in schwer zugänglichen Bereichen wie Spalten und Hohlräumen auf. Oft bemerkt man sie erst dann, wenn sie sich bereits stark vermehrt haben, und dann eher zufällig. Kommt der Verdacht auf Bettwanzen auf, da man juckende Hautveränderungen bemerkt, gilt es, zu handeln. Doch was tun gegen Bettwanzen, gerade dann, wenn man nicht genau weiß, ob es sich um Bettwanzen handelt? Auf keinen Fall sollte man versuchen, mit

  • Sprays
  • Klebestreifen
  • verschiedenen Hausmitteln

ans Werk zu gehen, denn so erreicht man häufig eher das Gegenteil. Die beste und sicherste Lösung gegen Bettwanzen ist die professionelle Hilfe eines Schädlingsbekämpfers.

Der Schädlingsbekämpfer hilft

Auf die Frage „Was tun gegen Bettwanzen?“ ist die professionelle Hilfe des Schädlingsbekämpfers die einzige Lösung. Der Schädlingsbekämpfer klärt zuerst, ob es sich tatsächlich um Bettwanzen oder um andere Schädlinge handelt. Das ist für ihn wichtig zu wissen, denn nur so kann er das richtige Verfahren anwenden. Er macht sich ein Bild vom Befall und erstellt ein unverbindliches Angebot. Wenn der Kunde damit einverstanden ist, geht er an die Arbeit. Es geht darum, die Schädlinge dauerhaft zu bekämpfen. Ein geeignetes Verfahren ist das Kombinationsverfahren. Es hat den Vorteil, dass wirklich alle Bettwanzen in jedem Entwicklungsstadium, auch die Eier und Larven, getötet werden. Die Räume sind schnell wieder zugänglich, man muss auch keine Möbel und andere Gegenstände aus den Räumen entfernen. Auf diese Weise läuft man nicht die Gefahr, die Bettwanzen in andere Räume einzuschleppen. Mit dem Kombinationsverfahren können selbst entfernte Schlupfwinkel gut erreicht werden.

Wie das Kombinationsverfahren wirkt

Beim Kombinationsverfahren werden die Räume auf 55 Grad erhitzt, damit die Bettwanzen aller Entwicklungsstadien absterben. Ab einer Temperatur von 45 Grad denaturieren die Bettwanzen, das heißt, ihr Stoffwechsel kommt zum Erliegen, die Tiere sterben. Nicht alle Bereiche eines Hauses lassen sich jedoch auf eine derart hohe Temperatur erhitzen. In solchen Bereichen werden Insektizidstreifen ausgelegt, die Raumtemperatur wird auf 35 Grad erhitzt. Bei dieser Temperatur werden die Bettwanzen mobil, sie kommen aus ihren Verstecken und betreten die Insektizidstreifen. Nach dem Kontakt mit den Insektiziden tritt der unmittelbare Tod der Bettwanzen ein. Alle Bettwanzen werden bei diesem Verfahren abgetötet, die Bekämpfung ist wirkungsvoll und dauerhaft.


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