Wie erkennt man Bettwanzen?

Bettwanzen erkennen ist nicht einfach, sie sind sehr klein, was es erschwert sie zu entdecken. Auch ihre Vorliebe Verstecke erschwert das Finden und Erkennen der kleinen Insekten. Viele Bettwanzen Symptome werden nicht mit Bettwanzen in Verbindung gebracht, was auch auf Unwissenheit zurückgeführt werden kann. „Wissen ist Macht“ auch was den Schutz der eigenen vier Wände betrifft, denn erkennt man Bettwanzen frühzeitig kann eine Bekämpfung schnell und effektiv vorgenommen werden.

Das Aussehen der Bettwanzen

Bettwanzen sind aufgrund ihrer geringen Größe nur mithilfe eines Mikroskops deutlich zu erkennen. Bettwanzen werden nicht größer als sieben Millimeter und besitzen aufgrund ihres ovalen und flachen Körpers den Zusatznamen Papierflunder. Die Farbe der kleinen Insekten reicht von gelblich braun bis hin zu rotbraun. Insgesamt besitzt eine Bettwanze sechs Beine und die kleinen Larven sind nicht größer als einen Millimeter. Nach dem Aufnehmen von Blut ist der kleine er durchsichtige Körper rötlich gefärbt.

Entwicklungsschritte der Bettwanzen

Eine Bettwanze mit weiblichem Geschlecht besitzt eine Lebenserwartung die von sechs bis zwölf Monaten reicht. Während dieses Lebenszyklus sind die Weibchen in der Lage bis zu fünf hundert Nachkommen zu produzieren. Jeden Tag legt eine weibliche Bettwanze bis zu fünfzehn Eier, sodass nach und nach immer mehr Larven schlüpfen und sich Bettwanzen schnell verbreiten. Die kleinen Larven durchlaufen insgesamt fünf verschiedene Entwicklungsstufen. Bei einer durchschnittlichen Raumtemperatur von zwanzig Grad dauert eine vollständige Entwicklung der Larven ungefähr zwei einhalb Monate. Ist die Raumtemperatur höher und die Larven in der Lage regelmäßig Blut aufzunehmen verkürzt die Entwicklung sich um ungefähr vier Wochen. Liegt die Raumtemperatur stattdessen unter achtzehn Grad kann ein vollständiges Heranwachsen bis zu sieben Monate andauern. Bei einer Temperatur unter neun Grad ist das kleine Insekt nicht mehr in der Lage Blut aufzunehmen.

Das Verhalten der kleinen Bettwanzen

Ihre Lichtscheuheit ist der Grund, weswegen Bettwanzen nur des Nachts ihre Verstecke verlassen. Normalerweise nähren Bettwanzen sich von anderen Tieren, doch die vermehrte Verbreitung macht es notwendig, dass auch Menschen zu „Blutwirten“ werden. Der Geruch des Körpers, die Wärme sowie die Atemluft locken Bettwanzen während der Nacht an. Das Aufnehmen von Blut kann von drei bis zwanzig Minuten andauern. So lange Bettwanzen in der Lage sind regelmäßig Nahrung aufzunehmen verbleiben sie einem Raum.


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